Komplette Schritt-für-Schritt-Anleitung für absolute Einsteiger
Version 1.11.0 · Windows 10/11 (64-Bit)
Neu in 1.11: CPU-Dauerlast (FFT, Prime95-ähnlich) und GPU-3D-Stresstest mit transparentem Statistik-Overlay; Update-Hinweise und „Nach Updates suchen“ für lizenzierte Nutzer; Tray-Erinnerungen in der Testversion; Widerrufs-Zustimmung vor PayPal; Gruppen-Pause nur mit Vollversion; Download-Seite mit Online-/Offline-Setup und Archiv (kein öffentliches ZIP); SQL-Admin geschützt gegen Manipulation (SELECT/INSERT/UPDATE/TRUNCATE erlaubt, Schema-Befehle blockiert); aktualisierte F1-Hilfe und Handbücher.
1. Einführung – Was ist SensorPulse?
SensorPulse ist eine komplette Hardware-Monitoring-Suite für Windows 10 und 11. Die Anwendung liest Sensordaten Ihres PCs aus – z. B. CPU-Temperatur, GPU-Auslastung, Lüfterdrehzahl, Festplattenbelegung und Netzwerkadapter – und zeigt sie in übersichtlichen Kacheln, Diagrammen und Tabellen an.
Das Hauptfenster: Live-Sensoren, Sparklines und Gruppierung nach Hardware.
Was SensorPulse kann
Live-Dashboard mit farbigen Kacheln, Sparklines, Favoriten-Leiste oben und Gruppierung nach Hardware
Verlaufsdiagramme mit Zoom und ausführlichen Messpunkt-Details
Eigene Warnschwellen, Alarm-Sidebar und Alarm-Verlauf
Werkzeug-Hub mit Lüftersteuerung, GPU-Info, Benchmark, Export und mehr
Integrierter Task-Manager mit Prozessaktionen und Leistungsdiagrammen
Transparentes Spiel-Overlay für CPU/GPU/FPS während Spiele laufen
Programm-Launcher für installierte Anwendungen und Spiele
SQL-Admin und Automatisierung (mit Vollversion, geschützt gegen Manipulation)
Datenschutz – alles lokal, keine Cloud
SensorPulse arbeitet vollständig auf Ihrem PC. Es gibt keine Benutzerkonten, keine Cloud-Synchronisation und keine Telemetrie an externe Server. Messwerte werden in einer lokalen SQLite-Datenbank (sensordata.db) neben der Anwendung gespeichert – nur wenn Sie das in den Einstellungen aktivieren.
Tipp: Optional können Sie eine lokale Ollama-KI für erweiterte Verlaufsanalysen einbinden. Auch dabei bleiben die Daten auf Ihrem Rechner – es wird keine externe KI-API ohne Ihre Einwilligung genutzt.
7-Tage-Testversion
Nach dem ersten Start erhalten Sie automatisch eine kostenlose 7-Tage-Testversion. Während dieser Zeit nutzen Sie volles Monitoring, Verlauf, Overlay, Export, Benchmark, Einzel-Sensor-Pause, Werkzeuge und Task-Manager. Premium-Funktionen (SQL-Admin, Automatisierung, Auto-Lüfterkurven, Large-File-Scanner, Gruppen-Pause) erfordern die Vollversion.
Nach Ablauf der Testversion stoppt die Live-Überwachung. Sie können SensorPulse jederzeit mit einer einmaligen PayPal-Zahlung von 4,99 € freischalten (siehe Kapitel 12).
2. Installation
SensorPulse steht in drei Varianten zur Verfügung. Wählen Sie die passende Methode auf der Download-Seite.
Klicken Sie auf „Online-Setup herunterladen“. Die Datei heißt SensorPulse.Setup.exe (Sprache entspricht der Website).
Doppelklicken Sie auf die Setup-Datei. Windows kann nach Bestätigung fragen – klicken Sie auf Ja.
Der Assistent startet und lädt das Anwendungspaket aus dem Internet. Stellen Sie sicher, dass Sie online sind.
Wählen Sie den Zielordner (Standard ist in Ordnung).
Aktivieren oder deaktivieren Sie Desktop-Verknüpfung und Startmenü-Eintrag nach Wunsch.
Klicken Sie auf Installieren und warten Sie, bis „Fertig“ erscheint.
Starten Sie SensorPulse über die Verknüpfung oder aus dem Startmenü.
Vorteil Online-Setup: Kleine Download-Datei – beim Start wird immer die aktuelle Version von sensorpulse.de geladen.
Variante B: Offline-Setup
Laden Sie das Offline-Bundle (ZIP) von der Download-Seite herunter.
Entpacken Sie die ZIP-Datei in einen Ordner Ihrer Wahl.
Starten Sie die enthaltene Datei SensorPulse.Setup.Offline.exe.
Folgen Sie dem Assistenten wie bei der Online-Installation. Kein Internet wird benötigt – alles ist im Paket enthalten.
Schließen Sie die Installation ab und starten Sie SensorPulse.
Der Setup-Assistent (Online- oder Offline-Installation).
Systemvoraussetzungen
Windows 10 oder 11, 64-Bit
.NET Framework 4.8 (meist bereits installiert)
Ca. 50 MB freier Speicherplatz
WebView2-Runtime ist im Paket enthalten (Ordner runtimes\)
Hinweis: Für vollen Zugriff auf alle Hardware-Sensoren (Mainboard, CPU-Temperatur, NVMe) werden Administratorrechte empfohlen. Ohne Admin-Rechte funktioniert die App trotzdem – einige Sensoren fehlen dann möglicherweise.
3. Erster Start
Beim allerersten Start durchläuft SensorPulse mehrere Schritte. Das kann 10–30 Sekunden dauern – bitte warten Sie, bis das Dashboard erscheint.
Schritt für Schritt beim ersten Start
Starten Sie SensorPulse.exe per Doppelklick.
Ein Ladebildschirm erscheint mit Fortschrittsanzeige: Datenbank, Einstellungen, Lizenz, Hardware-Sensoren werden vorbereitet.
Nach dem Laden sehen Sie eine kurze Meldung zur 7-Tage-Testversion (z. B. „7-Tage-Testversion aktiv – noch X Tage“). Diese verschwindet automatisch.
Das Hauptfenster öffnet sich mit dem Tab Sensoren und den ersten Sensor-Kacheln.
Die Überwachung startet in der Regel automatisch. Die Werte aktualisieren sich alle paar Sekunden.
Testversion verstehen
Der Teststatus steht in der Statusleiste unten und unter dem Button Lizenz. Sie können jederzeit aktivieren – die verbleibenden Testtage werden angezeigt. Nach 7 Tagen erscheint ein Hinweis-Overlay; die Überwachung pausiert, bis Sie eine Lizenz eingeben.
Administratorrechte
Wenn wenige oder keine Temperatursensoren angezeigt werden:
Klicken Sie unten in der Statusleiste auf Einstellungen (Zahnrad).
Klicken Sie auf Als Administrator ausführen.
Bestätigen Sie die Windows-UAC-Abfrage mit Ja.
SensorPulse startet neu mit erhöhten Rechten. Mehr Sensoren sollten nun sichtbar sein.
PawnIO (optional, für AMD-CPU-Sensoren)
Für direkte CPU-Temperaturablesungen auf manchen AMD-Prozessoren wird der Treiber PawnIO benötigt. Wenn SensorPulse dies meldet:
Starten Sie SensorPulse als Administrator (siehe oben).
Der PawnIO-Installer kann automatisch mit ausgeführt werden, wenn er im Paket enthalten ist.
Alternativ laden Sie PawnIO von pawnio.eu herunter und installieren Sie ihn manuell.
Starten Sie SensorPulse danach erneut als Administrator.
Nicht nötig für alle: Viele Intel-Systeme und GPUs liefern Sensoren auch ohne PawnIO. Installieren Sie es nur, wenn SensorPulse danach fragt oder CPU-Temperaturen fehlen.
4. Haupt-Dashboard
Das Dashboard ist Ihr zentraler Bildschirm. Hier sehen Sie alle Live-Sensorwerte auf einen Blick.
Dashboard: Übersichtskarten, Suche und gruppierte Sensor-Kacheln.
Tab „Sensoren“
Stellen Sie sicher, dass oben der Tab Sensoren aktiv ist (neben „Programme“).
Die Sensorliste ist nach Hardware gruppiert: CPU, GPU, Mainboard, Arbeitsspeicher, Speicher, Netzwerk, Akku usw.
Gruppen stehen untereinander (vertikal); innerhalb einer Gruppe liegen die Kacheln nebeneinander.
Jede Gruppe kann ein- und ausgeklappt werden, indem Sie auf den Gruppennamen klicken.
Übersichtskarten (Summary Cards)
Oben sehen Sie vier Karten: SENSOREN, NORMAL, WARNUNG, KRITISCH.
Klicken Sie auf SENSOREN, um alle Sensoren anzuzeigen (Filter zurücksetzen).
Klicken Sie auf NORMAL, um nur grüne, unauffällige Sensoren zu sehen.
Klicken Sie auf WARNUNG, um nur gelb markierte Sensoren zu filtern.
Klicken Sie auf KRITISCH, um nur rot markierte Sensoren zu sehen.
Klicken Sie dieselbe Karte noch einmal, um den Filter zu lösen.
Suche
Klicken Sie in das Suchfeld „Sensoren nach Name, Hardware oder Typ suchen…“ oder drücken Sie Strg+F.
Tippen Sie einen Suchbegriff, z. B. „CPU“ oder „Temperatur“.
Die Liste zeigt nur passende Sensoren. Drücken Sie Esc, um die Suche zu löschen.
Favoriten
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine Sensor-Kachel.
Wählen Sie Zu Favoriten hinzufügen.
Der Sensor erscheint in der Gruppe Favoriten ganz oben in der Liste – farblich hervorgehoben, unabhängig von der Hardware-Zuordnung.
Zum Entfernen: Rechtsklick → Aus Favoriten entfernen.
Gruppen und Sparklines
Gruppen: Sensoren sind nach Hardware-Komponente sortiert. Rechtsklick auf einen Gruppenkopf → Gruppenüberwachung pausieren/fortsetzen (nur mit Lizenz).
Sparklines: Die kleine Kurve unter jedem Wert zeigt den Verlauf der letzten Minute der aktuellen Sitzung.
Min/Max: Unter dem aktuellen Wert stehen Minimum und Maximum seit Start des Monitorings.
Oben rechts finden Sie den Button Überwachung starten bzw. Überwachung pausieren.
Klicken Sie darauf, um die Live-Aktualisierung an- oder auszuschalten.
Alternativ: Tastenkürzel Strg+P.
Im pausierten Zustand frieren die Werte ein; die Statusleiste zeigt „Pausiert“.
Weitere Kopfzeilen-Buttons
Verlauf – Öffnet Diagramme (Strg+H)
Werkzeuge – Öffnet den Werkzeug-Hub
Task-Manager – Öffnet den integrierten Task-Manager
Aktualisierungsintervall – Wie oft Werte neu gelesen werden (0,5 s bis 1 Minute)
Sensor-Kacheln – Doppelklick und Kontextmenü
Doppelklick auf eine Kachel öffnet den Verlauf für diesen Sensor.
Rechtsklick zeigt ein Menü: Verlauf öffnen, Favorit, Überwachung pausieren (Lizenz).
5. Einstellungen
Alle wichtigen Optionen finden Sie über die Schaltfläche Einstellungen in der unteren Statusleiste.
Einstellungen: Sprache, Theme, DB-Speicherung, Overlay und mehr.
Einstellungen öffnen und schließen
Klicken Sie unten links auf Einstellungen (Zahnrad-Symbol), um das Popup zu öffnen.
Ein erneuter Klick auf Einstellungen schließt das Popup wieder (Toggle).
Alternativ: Esc oder Klick außerhalb des Popups.
Änderungen werden sofort übernommen und in der lokalen Datenbank gespeichert.
SPEICHERN IN DB
Sensordaten in Datenbank speichern – Aktivieren, damit Messwerte in sensordata.db geschrieben werden. Aus = nur Live-Anzeige ohne Verlaufsspeicherung.
Datenaufbewahrung – Zählerfeld (1–3650 Tage) mit − / + oder direkter Eingabe. Der Wert wird beim Schließen der Einstellungen und beim Beenden der App gespeichert. Nur aktiv, wenn DB-Speicherung eingeschaltet ist.
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Inaktive Sensoren anzeigen – Zeigt auch Sensoren, die nur Nullwerte melden (z. B. getrennte Netzwerkadapter).
Aktive Warnungen und Fehler anzeigen – Blendet die Alarm-Sidebar rechts ein oder aus.
HINTERGRUND
In Benachrichtigungsbereich minimieren – SensorPulse läuft im Tray weiter; der Tooltip zeigt CPU-/GPU-Temperatur (wenn verfügbar).
Im Hintergrund langsamer aktualisieren – Weniger Sensor-Abfragen bei minimiertem Fenster – spart CPU auf schwächeren PCs.
Bei kritischen Warnungen benachrichtigen – Zeigt eine Tray-Meldung, wenn das Fenster versteckt ist und ein kritischer Alarm auftritt.
SPIEL-OVERLAY
Aktivieren Sie Transparentes Spiel-Overlay, um CPU/GPU-Last, Temperaturen und FPS über allen Fenstern anzuzeigen.
Das Overlay ist klick-durchlässig und liegt oben rechts auf dem Bildschirm.
Design, Sprache und Admin-Neustart
Dunkles Design / Graues Design – Wechselt zwischen dunklem und hellem UI-Farbschema.
Deutsch / English / Italiano – Ändert die Sprache der gesamten Oberfläche sofort.
Als Administrator ausführen – Startet die App mit erhöhten Rechten neu (UAC-Abfrage).
Nach Updates suchen – Nur mit Vollversion: prüft manuell, ob eine neuere Version auf sensorpulse.de verfügbar ist. Lizenzierte Nutzer erhalten außerdem automatische Hinweise beim Start.
Lizenz – Öffnet die Lizenzaktivierung.
SQL-Admin – Nur mit aktivierter Lizenz verfügbar. Geschützt gegen Manipulation.
6. Tab „Programme“ – Launcher für Apps und Spiele
Neben dem Tab „Sensoren“ finden Sie den Tab Programme. Hier werden installierte Anwendungen aus dem Windows-Startmenü angezeigt.
Programm-Launcher mit installierten Apps und Spielen.
Programme laden und anzeigen
Klicken Sie oben auf den Tab Programme.
Beim ersten Besuch liest SensorPulse das Startmenü ein (kurze Ladezeit).
Programme erscheinen gruppiert nach Startmenü-Ordnern (z. B. Spiele, Office, Tools).
Finden Sie das gewünschte Programm in der Liste (ggf. mit Suche filtern).
Klicken Sie auf die Start-Schaltfläche in der Zeile oder doppelklicken Sie die Kachel.
Die Anwendung startet über die zugehörige Verknüpfung (.lnk).
Spiele und Overlay-Automatik
Programme im Ordner „Spiele“, „Games“ oder „Giochi“ werden als Typ Spiel markiert.
Beim Start eines Spiels aktiviert SensorPulse automatisch das Spiel-Overlay, falls es noch ausgeschaltet war.
Das Overlay zeigt CPU/GPU-Auslastung, Temperaturen und FPS über dem Spiel.
Suche und Aktualisieren
Nutzen Sie das Suchfeld „Programme suchen…“, um die Liste zu filtern.
Klicken Sie auf Aktualisieren, nachdem Sie neue Software installiert haben.
Einschränkung: Es werden nur Startmenü-Verknüpfungen erfasst – keine Microsoft-Store-Apps ohne Verknüpfung im Startmenü.
7. Verlaufsfenster
Im Verlauf sehen Sie gespeicherte Messwerte als Diagramm – vorausgesetzt, „In DB speichern“ ist aktiv.
Verlaufsdiagramm mit Schwellen-Zonen und Statistik.
Verlauf öffnen
Klicken Sie im Hauptfenster auf Verlauf oder drücken Sie Strg+H.
Alternativ: Doppelklick auf eine Sensor-Kachel oder „Im Verlauf öffnen“ aus einem Alarm.
Sensor und Zeitraum wählen
Wählen Sie im Dropdown einen Sensor mit gespeicherten Daten.
Wählen Sie einen Zeitraum: z. B. letzte 15 Minuten, 1 Stunde, 24 Stunden oder benutzerdefiniert.
Klicken Sie auf Aktualisieren, um die Diagrammdaten neu zu laden.
Diagramm lesen und zoomen
Die Kurve zeigt den Messverlauf. Farbige Bereiche markieren Normal-, Warn- und Kritisch-Zonen.
Unter dem Diagramm: Minimum, Maximum und Durchschnitt für den sichtbaren Bereich.
Zoomen: Mausrad über dem Diagramm oder Ziehen mit der Maus, um einen Bereich zu vergrößern (je nach Ansicht).
Messpunkt-Details (Doppelklick)
Doppelklicken Sie auf einen Punkt im Diagramm.
Ein Detailfenster öffnet sich mit Erklärung, Bewertung, empfohlenen Maßnahmen und Schwellenwerten.
Abschnitt Kontext & Trend zeigt Vergleichswerte und Trend (steigend/fallend/stabil).
Messpunkt-Details mit Bewertung und Empfehlungen.
Ollama-KI (optional)
Wenn Ollama lokal läuft (Standard: http://127.0.0.1:11434), erscheint ein Abschnitt KI-Analyse.
Aktivieren Sie Ollama in Werkzeuge → Autostart & KI (siehe Kapitel 9.12).
Ohne Ollama gelten die eingebauten Regel-Empfehlungen – die App funktioniert vollständig auch ohne KI.
8. Warnungen & Alarme
SensorPulse überwacht Ihre Schwellenwerte und zeigt aktive Warnungen in der Sidebar und in separaten Detailfenstern.
Detailfenster einer Warnung mit Empfehlungen.
Alarm-Sidebar
Rechts im Hauptfenster sehen Sie „Aktive Warnungen & Fehler“, wenn die Option in den Einstellungen aktiv ist.
Jeder Eintrag zeigt Sensorname, Wert und Schweregrad (Warnung oder Kritisch).
Klicken Sie auf einen Eintrag, um das Detailfenster zu öffnen.
Bei keinen Alarmen steht: „Keine aktiven Warnungen – alles in Ordnung.“
Detailfenster
Im Detailfenster sehen Sie:
Sensor, Hardware, Messwert, Einheit, Schweregrad
Zeitstempel, Erstmals gesehen, Anzahl Vorkommen
Technische Kennung und Meldungstext
Button Im Verlauf öffnen – springt direkt zum Diagramm dieses Sensors
Schwellenwerte in Werkzeuge anpassen
Öffnen Sie Werkzeuge im Hauptfenster.
Wechseln Sie zum Tab Alarm-Schwellwerte.
Passen Sie Warn- und Kritisch-Werte pro Sensortyp an (Temperatur, Auslastung, Lüfter usw.).
Klicken Sie auf Schwellwerte speichern.
Entprellung: Wiederholte Alarme desselben Sensors werden einige Minuten unterdrückt, damit die Liste nicht überflutet wird.
9. Werkzeug-Hub – Übersicht
Der Werkzeug-Hub bündelt 12 spezialisierte Tabs in einem Fenster. Öffnen Sie ihn über den Button Werkzeuge im Hauptfenster.
Die folgenden Unterkapitel erklären jeden Tab im Detail.
Der Werkzeug-Hub mit Benchmark, Export, Lüftersteuerung und mehr.
9.1 Alarm-Schwellwerte
Öffnen Sie Werkzeuge → Tab Alarm-Schwellwerte.
Die Tabelle listet Sensortypen: Temperatur, Auslastung, Lüfterdrehzahl, Level/Akku, Luftfeuchtigkeit, Speicher-Verschleiß.
Doppelklicken Sie auf eine Zeile oder klicken Sie Bearbeiten, um Warn- und Kritisch-Werte anzupassen.
Option Niedriger ist schlechter gilt z. B. für Lüfter (zu niedrig = schlecht) oder Akkustand.
Klicken Sie Schwellwerte speichern, um zu übernehmen.
Standard wiederherstellen setzt alle Werte auf die Werksvorgaben zurück.
9.2 Alarm-Verlauf (7 / 30 / 90 Tage)
Wechseln Sie zum Tab Alarm-Verlauf.
Wählen Sie den Zeitraum: 7 Tage, 30 Tage oder 90 Tage.
Die Tabelle zeigt Zeit, Schweregrad, Sensor, Wert und Meldung aller protokollierten Alarme.
Nutzen Sie die Daten, um wiederkehrende Probleme zu erkennen (z. B. regelmäßig hohe CPU-Temperatur).
9.3 Systemübersicht
Tab System öffnen.
Lesen Sie die Tabelle mit Betriebssystem, Version, Architektur, letztem Start, Prozessor, Kernen, RAM, Computername, Benutzer, Modell, Grafik, Betriebszeit, Stromversorgung, Energieschema und Festplatten-Status (ab 1.10).
Klicken Sie Aktualisieren, um die Werte zu erneuern.
9.4 Speicher – Laufwerke & Top-100-Scan
Laufwerksübersicht
Tab Speicher öffnen.
Sehen Sie alle Laufwerke mit Bezeichnung, Gesamt-/Frei-/Belegt-Speicher, Typ und Dateisystem.
Top 100 größte Dateien scannen
Der Scan funktioniert auf dem gewählten Laufwerk unabhängig vom Dateisystem – z. B. NTFS, exFAT, FAT32, ReFS oder andere von Windows unterstützte Formate. SensorPulse wählt automatisch die schnellste Enumeration für das erkannte Format.
Wählen Sie ein Laufwerk in der Liste.
Klicken Sie auf Größte Dateien anzeigen.
Warten Sie, bis der Scan abgeschlossen ist (Fortschritt wird angezeigt).
Die Ergebnistabelle zeigt Größe, Dateiname, Pfad und Dateityp der größten Dateien.
Mit Abbrechen können Sie einen laufenden Scan stoppen.
Achtung: Löschen Sie Dateien nur, wenn Sie sicher sind, dass sie nicht benötigt werden. Der Scan zeigt nur an – er löscht nichts automatisch.
9.5 Netzwerkadapter & Speedtest
Tab Netzwerk öffnen.
Sehen Sie alle Adapter mit Name, Status (Verbunden/Getrennt), Typ (Ethernet/WLAN), Geschwindigkeit, IPv4-Adresse und MAC-Adresse.
Wählen Sie in der Tabelle einen verbundenen Adapter aus.
Legen Sie die Testdauer fest (10–120 Sekunden) und klicken Sie Speedtest starten.
Der Test misst zuerst Download, dann Upload über den gewählten Adapter. Live-Diagramme zeigen Download-Rate, Upload-Rate sowie empfangene und gesendete Bytes (B/KB/MB).
Internetverbindung ist erforderlich. Im Windows-Task-Manager sollte am gewählten Adapter Traffic sichtbar sein.
9.6 Lüftersteuerung
Tab Lüftersteuerung öffnen.
Wählen Sie einen steuerbaren Lüfter aus der Liste (nicht auf allen Systemen verfügbar).
Ziehen Sie den Schieberegler auf die gewünschte Drehzahl in Prozent.
Klicken Sie Anwenden, um die Einstellung zu übernehmen.
Vorsicht: Software-Lüftersteuerung kann mit BIOS- oder Hersteller-Tools kollidieren. Zu niedrige Drehzahlen können Überhitzung verursachen. Nur ändern, wenn Sie wissen, was Sie tun.
9.7 GPU-Info-Panel
Tab GPU-Info öffnen.
Sehen Sie Name, Typ, Treiberversion, VRAM (gesamt und belegt), Grafikprozessor und Bus/PNP-ID.
Bei mehreren GPUs werden separate Panels angezeigt.
Ohne erkannte GPU erscheint „Keine GPU erkannt“.
9.8 Sensoren-Schnappschuss-Tabelle
Tab Sensoren öffnen.
Die Tabelle listet alle aktuellen Sensorwerte: Hardware, Sensorname, Typ, Wert, Einheit und Status.
Nutzen Sie diese Übersicht für einen schnellen Export-Blick oder zum Vergleich vieler Werte auf einmal.
Klicken Sie Aktualisieren, um die Werte zu erneuern.
9.9 Prozessmonitor (Top 15)
Tab Prozesse öffnen.
Die Tabelle zeigt die 15 Prozesse mit höchster CPU- oder Speicherauslastung (aktualisiert sich alle 2 Sekunden).
Spalten: Prozessname, CPU %, Speicher.
Klicken Sie Vollständigen Task-Manager öffnen… für alle Prozesse und erweiterte Aktionen.
9.10 Export – CSV und HTML
Tab Export öffnen.
Aktuelle Sensoren exportieren (CSV) – Speichert alle aktuellen Sensorwerte als CSV-Datei.
HTML-Systembericht erstellen – Erzeugt einen übersichtlichen HTML-Bericht mit System- und Sensorübersicht.
Wählen Sie im Speichern-Dialog den Zielordner und Dateinamen.
9.11 Benchmark – Leistung & Stresstests
Tab Benchmark öffnen.
Wählen Sie den Testtyp: CPU-Leistung (kurz), CPU-Dauerlast (FFT) (Prime95-ähnlich), RAM, Festplatte, GPU-Compute oder GPU-3D-Stresstest (Vollbild-OpenGL mit transparentem Statistik-Overlay).
Bei CPU-Dauerlast: Profil Kleine FFT oder Große FFT. Bei GPU-3D optional Lite-Modus für schwächere Grafikkarten. Der Test startet automatisch Vollbild-Stress und ein klick-durchlässiges Overlay mit FPS, Auslastung und Peak-Temperaturen.
Stellen Sie die Dauer ein (10–300 Sekunden).
Klicken Sie Test starten. Live-Diagramm im Werkzeuge-Fenster, alle Overlay-Werte und Peaks landen in der Verlaufstabelle (Profil, Peak GPU/CPU, Peak-GPU-Last).
Stoppen bricht vorzeitig ab.
Benchmark-Tab mit Live-Verlauf und addierbaren SensorPulse-Punkten.
Hinweis: Der Benchmark belastet Ihr System absichtlich. Schließen Sie wichtige Programme vorher und sorgen Sie für ausreichende Kühlung.
9.12 Autostart & Ollama-KI
Windows-Autostart
Tab Autostart & KI öffnen.
Aktivieren Sie Mit Windows starten, damit SensorPulse sich beim Anmelden automatisch öffnet.
Ollama (lokale KI)
Aktivieren Sie Ollama-Einblicke in Verlaufsdetails aktivieren.
Tragen Sie den Ollama-Endpunkt ein (Standard: http://127.0.0.1:11434).
Tragen Sie das Ollama-Modell ein (z. B. llama3 – je nach installiertem Modell).
Installieren Sie Ollama separat von ollama.com und laden Sie ein Modell.
Klicken Sie Autostart- & KI-Einstellungen speichern.
10. Task-Manager
Der integrierte Task-Manager zeigt alle laufenden Prozesse mit Leistungsdiagrammen und umfangreichen Aktionen.
Task-Manager: Live-Charts für CPU, RAM, Laufwerk und GPU.
Task-Manager öffnen
Klicken Sie im Hauptfenster auf Task-Manager.
Das Fenster lädt alle Prozesse und zeigt oben Leistungsdiagramme für CPU, RAM, Laufwerke und GPU.
Leistungsdiagramme
Vier Sparkline-Karten zeigen die aktuelle Auslastung von CPU, Arbeitsspeicher, Festplatten und GPU in Prozent.
Prozessliste filtern
Nutzen Sie das Suchfeld, um nach Name, PID, Pfad oder Benutzer zu filtern.
Aktivieren Sie Filter: Systemprozesse ausblenden, Nur eigene Prozesse, 0 % CPU ausblenden, Nur hängende, Nur angehaltene.
Die Zusammenfassung zeigt: „Angezeigt: X von Y Prozessen“.
Prozessaktionen
Wählen Sie einen Prozess in der Liste und nutzen Sie die Buttons:
Aufgabe beenden – Beendet den ausgewählten Prozess (mit Bestätigung).
Prozessbaum beenden – Beendet den Prozess und alle Kindprozesse.
Anhalten / Fortsetzen – Pausiert oder setzt den Prozess fort.
Baum anhalten / Baum fortsetzen – Für Prozess und Kinder.
Zu Fenster – Bringt das Hauptfenster des Prozesses in den Vordergrund.
Neu starten – Beendet und startet den Prozess neu.
Eigenschaften – Öffnet die Windows-Dateieigenschaften.
CSV exportieren – Speichert die aktuelle Prozessliste.
Detail-Panel
Unten sehen Sie Details zum ausgewählten Prozess: Pfad, Befehlszeile, Firma, Beschreibung, Version, übergeordnete PID, Sitzung, Architektur, CPU-Zeit und Reaktionsstatus.
Priorität ändern
Wählen Sie einen Prozess.
Nutzen Sie das Dropdown Priorität: Leerlauf, Unter normal, Normal, Über normal, Hoch, Echtzeit.
Vorsicht: Beenden oder Anhalten von Systemprozessen kann Windows instabil machen. Nur Prozesse beenden, die Sie kennen.
Der SQL-Admin ist nur mit aktivierter Vollversion verfügbar. Er arbeitet auf der lokalen Datenbank sensordata.db. Geschützt gegen Manipulation.
SQL-Admin: Abfragen, Tabellen und Automatisierung. Geschützt gegen Manipulation.
SQL-Admin öffnen
Aktivieren Sie zuerst Ihre Lizenz (Kapitel 12).
Klicken Sie in den Einstellungen oder in der Kopfzeile auf SQL-Admin.
Links sehen Sie die Datenbank-Tabellen; rechts der SQL-Editor.
Tabellen
Messwerte sind in Komponenten-Tabellen gespeichert: readings_cpu, readings_gpu, readings_motherboard, readings_memory, readings_storage, readings_network und weitere. Zusätzlich: alerts und settings.
SQL ausführen
Klicken Sie eine Tabelle in der Seitenleiste, um eine Beispiel-SELECT-Abfrage zu laden.
Passen Sie das SQL an oder schreiben Sie eine eigene Abfrage.
Klicken Sie Abfrage ausführen oder drücken Sie F5 / Strg+Eingabe.
Ein Fortschritts-Overlay zeigt den Ablauf: Abfrage vorbereiten → auf Datenbank ausführen → Ergebnis lesen → im Raster anzeigen.
Ergebnisse erscheinen im Tab Ergebnisse; Meldungen im Tab Meldungen.
Scrollen Sie nur im Ergebnisbereich – Editor und Toolbar bleiben fix. Große Abfragen ohne LIMIT werden automatisch auf 3.000 Zeilen begrenzt.