Haupt-Dashboard

Das ist Ihre Startseite. Hier sehen Sie in Echtzeit, wie warm Ihre CPU ist, wie voll die Festplatte ist, wie hoch die GPU-Last ist usw. – alles nur auf Ihrem PC, nichts wird ins Internet geschickt.

Was ist das?

SensorPulse nutzt die native SensorPulse Engine und liest Werte von Sensoren in Ihrem Computer (Temperatur, Auslastung, Spannung …). Die Anzeige erfolgt als farbige Kacheln. Grün = alles in Ordnung, Gelb = Achtung, Rot = kritisch.

Kopfzeile – die wichtigsten Schaltflächen

Übersichtskarten (Normal / Warnung / Kritisch)

Was können Sie tun? Auf eine Karte klicken, um nur Sensoren dieses Zustands zu sehen. Nochmals klicken = Filter aus.

Auswirkung: Nur die Anzeige wird gefiltert – es werden keine Werte geändert oder Programme beendet.

Sensor-Gruppen & Kacheln

Gruppen (CPU, GPU, Mainboard …) sind untereinander auf- und zuklappbar – auch teilweise. Der Zustand jeder Gruppe wird automatisch gespeichert und beim nächsten Start wiederhergestellt. Kontextmenü am Gruppenkopf: Alle Gruppen aufklappen / Alle Gruppen zuklappen. Rechtsklick → Gruppenüberwachung pausieren/fortsetzen – nur mit Dauerlizenz. Favoriten sammelt von Ihnen markierte Sensoren oben.

Smart Tips erscheinen unter der Kopfzeile, wenn SensorPulse eine sinnvolle Verbesserung erkennt (z. B. Administrator-Modus für mehr Sensoren, DB-Speicherung für Trends oder Localhost-API für Widgets). Mit × schließen oder auf die vorgeschlagene Aktion klicken.

Rechtsklick auf eine Kachel:

Auf der Kachel: Sparkline = Mini-Verlauf der letzten Minute; Min/Max = niedrigster/höchster Wert seit Start der Überwachung in dieser Sitzung.

Aktive Warnungen & Fehler (rechte Seite)

Liste der aktuellen Probleme (z. B. „CPU zu heiß“). Klick öffnet Details. Schließen des Popups behebt das Problem nicht – der Sensor bleibt heiß, bis sich die Temperatur ändert.

Suche

Strg+F sucht Sensoren nach Namen. Esc löscht Suche und Filter.

Statusleiste (unten)

Zeigt: läuft die Überwachung?, Admin-Rechte?, Edition (Open Source). Einstellungen (Zahnrad) öffnet das Einstellungsfenster – erneuter Klick bringt es in den Vordergrund.

Administratorrechte: Viele Sensoren (v. a. Mainboard/CPU) sind ohne Admin-Rechte unsichtbar. In den Einstellungen: Als Administrator ausführen – Windows fragt einmal nach (UAC), danach mehr Sensoren sichtbar.
Wichtig: Rote Werte bedeuten „Achtung, Grenzwert überschritten“ – nicht automatisch „PC kaputt“. Prüfen Sie Lüfter, Staub und Auslastung.

Programme & Spiele

Hier starten Sie installierte Programme direkt aus SensorPulse – wie ein kleines Startmenü mit Zusatzinfos.

Was ist das?

SensorPulse liest Verknüpfungen aus Ihrem Windows-Startmenü und zeigt sie in einer Tabelle. Sie müssen nicht selbst nach .exe-Dateien suchen.

Spalten der Tabelle

Suche & Aktualisieren

Suche: Tippt den Namen ein – die Liste wird sofort gefiltert. Aktualisieren: Liest das Startmenü neu ein. Wann nötig? Nach Installation oder Deinstallation von Software, damit neue Programme erscheinen.

Spiele & Overlay

Programme aus Ordnern wie Spiele / Games gelten als Spiele. Beim Start eines Spiels schaltet SensorPulse das Spiel-Overlay automatisch ein (wenn es aus war). Sie sehen dann CPU/GPU/FPS im Spiel, ohne das Spiel zu verlassen.

Einschränkung: Nur Programme mit Startmenü-Verknüpfung (.lnk) erscheinen. Apps ohne Startmenü-Verknüpfung fehlen ggf.
Tipp: Legen Sie eine Verknüpfung ins Startmenü, dann erscheint die App nach Aktualisieren hier.

Einstellungen

Alle wichtigen Schalter an einem Ort – öffnen über das Zahnrad unten links. F1 mit offenem Einstellungsfenster zeigt genau diese Hilfe.

In DB speichern

Anzeige

Hintergrund

Spiel-Overlay

Hardware-Zugriff

Profile / Szenen

Automatisierung

Sprache

Einstellungen sichern

Verwaltung

Tipp: Größe und Position des Einstellungsfensters werden beim Schließen gespeichert und beim nächsten Öffnen wiederhergestellt.

SNMP-Geräte

Optional beliebig viele Geräte im LAN per SNMP v2c überwachen – z. B. Synology-NAS, Router, Drucker oder USV. Jedes Gerät hat eigene Vorlage, Sensoren und Zusatz-OIDs. Die Werte erscheinen als eigene Sensor-Gruppen im Dashboard.

Öffnen

Einstellungen (Zahnrad) → Bereich VerwaltungSNMP-Geräte…. F1 im SNMP-Fenster zeigt diese Hilfe.

Einrichtung – empfohlene Reihenfolge

  1. SNMP-Monitoring aktivieren ankreuzen und Abfrageintervall wählen (gilt für alle Geräte).
  2. Links in der Geräteliste ein Gerät wählen oder per Hinzufügen anlegen (auch Duplizieren/Entfernen).
  3. Rechts pro Gerät: Vorlage wählen (System, Netzwerk, NAS, Synology NAS, Drucker, USV oder Benutzerdefiniert).
  4. Unter der Vorlage erscheint ein Hinweis und die passenden Felder:
    • Geräte-IP – Bezeichnung je nach Vorlage (z. B. DSM-IP bei Synology, NAS-IP, Drucker-IP, Router-IP bei Netzwerk).
    • SNMP-Port (Standard 161) und Community (häufig public, am Gerät anpassen).
    • Anzeigename – optionaler Name in der Sensor-Gruppe.
  5. Bei Vorlage Netzwerk zusätzlich: Schnittstelle wählen oder per Schnittstellen laden per SNMP ermitteln (Port-Index).
  6. Bei Vorlage Benutzerdefiniert: im Abschnitt Benutzerdefiniert OID, Name und Einheit eintragen.
  7. Einzelne Sensoren der Vorlage per Checkbox aktivieren/deaktivieren.
  8. Optional beliebig viele Zusatz-Sensoren mit eigenen OIDs pro Gerät – per Sensor hinzufügen; OID/Name/Einheit nur editierbar, wenn der Zusatz-Sensor aktiviert ist.

Vorlagen im Überblick

Wichtig: Nur die Vorlage Netzwerk braucht eine Schnittstellen-Auswahl. Synology, NAS, Drucker und USV benötigen nur IP und Community – keine extra Netzwerk-Schnittstelle.

Beispiel-Konfigurationen (alle Vorlagen)

Die folgenden Beispiele nutzen fiktive LAN-Adressen. Community, Port und OIDs müssen zu Ihrem Gerät passen – am Gerät nachlesen oder mit SNMP prüfen testen.

System – Server, PC oder Switch mit Standard-MIB

Gerät am Beispiel: Linux-Server oder Windows-PC mit SNMP-Dienst.

FeldBeispielwert
AnzeigenameHeimserver
Geräte-IP / Host192.168.1.20
SNMP-Port161
Communitymonitoring (nur Lesen am Gerät anlegen)
VorlageSystem (CPU, Laufzeit)
Erreichbarkeit per Pingaktiviert (optional)

Überwachte OIDs (Vorlage):

  • 1.3.6.1.2.1.25.3.3.1.2.1 – CPU-Auslastung (%)
  • 1.3.6.1.2.1.1.3.0 – Laufzeit (Stunden)

Am Gerät: SNMP v2c aktivieren, Community monitoring mit Lesezugriff. Firewall: UDP 161 vom PC mit SensorPulse erlauben.

Test: Ping prüfen → erreichbar; SNMP prüfen → Gerätebeschreibung sichtbar. Dashboard-Gruppe Heimserver mit CPU und Laufzeit.

Netzwerk – Router oder Switch (WAN/LAN-Port)

Gerät am Beispiel: FritzBox oder Managed Switch.

FeldBeispielwert
AnzeigenameFritzBox WAN
Router-IP / Switch-IP192.168.1.1
SNMP-Port161
Communitypublic oder herstellerspezifisch
VorlageNetzwerk (Port 1 Ein/Aus)
SchnittstelleIndex 2 (z. B. WAN) – per Schnittstellen laden ermitteln

Überwachte OIDs (Interface-Index n):

  • 1.3.6.1.2.1.2.2.1.10.{n} – empfangene Oktette (Download, B/s als Rate)
  • 1.3.6.1.2.1.2.2.1.16.{n} – gesendete Oktette (Upload)

So finden Sie den Index: Im SNMP-Fenster Schnittstellen laden klicken – Liste zeigt ifIndex und Namen (z. B. eth0, wan). Falschen Index wählen → Werte bleiben 0.

Am Gerät: SNMP aktivieren; bei FritzBox oft unter Heimnetz → Netzwerk → „SNMP aktivieren“. Community und erlaubte IPs setzen.

NAS – generisches NAS (UCD-SNMP / Net-SNMP)

Gerät am Beispiel: QNAP, TrueNAS oder Linux-NAS mit net-snmp.

FeldBeispielwert
AnzeigenameNAS Keller
NAS-IP192.168.1.50
SNMP-Port161
Communitynas-read
VorlageNAS (CPU, RAM)

Überwachte OIDs:

  • 1.3.6.1.2.1.25.3.3.1.2.1 – CPU-Auslastung (%)
  • 1.3.6.1.4.1.2021.4.5.0 – RAM gesamt (MB)
  • 1.3.6.1.4.1.2021.4.6.0 – RAM frei (MB)

SensorPulse berechnet zusätzlich RAM belegt (%) aus gesamt/frei.

Am Gerät: SNMP-Dienst starten; in snmpd.conf Community mit rocommunity nas-read 192.168.1.0/24 einschränken.

Zusatz-Sensor (optional): Festplatten-Temperatur – OID und Name je nach Hersteller, per Sensor hinzufügen.

Synology NAS – DSM SNMP

Gerät am Beispiel: Synology DS224+ o. Ä.

FeldBeispielwert
AnzeigenameSynology Büro
DSM-IP192.168.1.60
SNMP-Port161
Communitysynology
VorlageSynology NAS

Überwachte OIDs (Synology Enterprise MIB):

  • 1.3.6.1.4.1.6574.1.2.0 – CPU-Temperatur (°C)
  • 1.3.6.1.4.1.6574.1.1.0 – CPU-Auslastung (%)

Am Gerät (DSM 7): Systemsteuerung → Infozentrum → SNMP → SNMP aktivieren, Community synology, SNMP v1/v2c. Benachrichtigungen optional.

Hinweis: Keine Schnittstellen-Auswahl nötig. Bei SNMP-Fehler: Firewall in DSM (Systemsteuerung → Sicherheit) prüfen.

Drucker – Seitenzähler und Toner

Gerät am Beispiel: Brother/HP Laserdrucker mit Netzwerk und SNMP.

FeldBeispielwert
AnzeigenameDrucker Flur
Drucker-IP192.168.1.70
SNMP-Port161
Communitypublic
VorlageDrucker (Seitenzähler, Toner)

Überwachte OIDs (Printer-MIB):

  • 1.3.6.1.2.1.43.10.2.1.4.1.1 – gedruckte Seiten (Gesamtzähler)
  • 1.3.6.1.2.1.43.11.1.1.9.1.1 – Toner/Füllstand (%)

Am Gerät: SNMP im Web-Interface des Druckers aktivieren (oft unter Netzwerk → Protokoll → SNMP). Manche Modelle liefern Toner-OID nur für Schwarz – Farbtoner ggf. als Zusatz-Sensor mit herstellerspezifischer OID.

Checkboxen: Seitenzähler immer sinnvoll; Toner deaktivieren, wenn OID am Modell nicht unterstützt wird (Wert bleibt leer).

USV – Netzwerk-Management-Karte

Gerät am Beispiel: APC Smart-UPS mit SNMP-Karte.

FeldBeispielwert
AnzeigenameUSV Serverraum
USV-IP192.168.1.80
SNMP-Port161
Communityapc (APC-Standard) oder public
VorlageUSV (Batterie, Laufzeit)

Überwachte OIDs (UPS-MIB):

  • 1.3.6.1.2.1.33.1.2.1.0 – Batterie-Status (Code: 1=unbekannt, 2=normal, 3=niedrig, 4=entladen …)
  • 1.3.6.1.2.1.33.1.2.4.1.0 – geschätzte Restlaufzeit (Minuten)
  • 1.3.6.1.2.1.33.1.2.5.1.0 – Ladestand (%)

Am Gerät: Management-Karte per Web konfigurieren, SNMP v1/v2c aktivieren, Community setzen, Zugriff auf SensorPulse-PC beschränken.

Alarm: Schwellenwerte für Ladestand oder Status in SensorPulse wie bei lokalen Sensoren nutzbar.

Benutzerdefiniert – eigene OID (z. B. Raumtemperatur-Sensor)

Gerät am Beispiel: Beliebiges SNMP-Gerät mit einer dokumentierten OID.

FeldBeispielwert
AnzeigenameTemperatur Sensor
Geräte-IP / Host192.168.1.90
SNMP-Port161
Communitypublic
VorlageBenutzerdefiniert (eine OID)

Abschnitt Benutzerdefiniert:

  • OID: 1.3.6.1.4.1.12345.1.1.0 (Beispiel – durch Hersteller-Doku ersetzen)
  • Name: Raumtemperatur
  • Einheit: °C

Zusatz-Sensoren: Weitere OIDs desselben Geräts per Sensor hinzufügen – z. B. Luftfeuchtigkeit mit zweiter OID. Jeder Zusatz-Sensor hat eigene Checkbox (aktiv/inaktiv).

Test: Mit externem SNMP-Tool oder SNMP prüfen verifizieren, dass die OID einen Wert liefert, bevor Sie Schwellenwerte setzen.

Tipp: Mehrere Geräte = mehrere Einträge in der Geräteliste (z. B. Router als Netzwerk, Synology als Synology NAS). Abfrageintervall 60 s ist für die meisten Heimnetze ausreichend; bei USV oder Alarmen ggf. 30 s.

Erreichbarkeit getrennt prüfen

Zwei unabhängige Tests am konfigurierten Gerät:

Auswirkung: Die Tests ändern keine Einstellungen – sie helfen bei der Fehlersuche (Ping OK, SNMP fehl → Community/Firewall; beides fehl → falsche IP oder Gerät aus).

Dauerhafter Ping-Sensor

Die Checkbox Erreichbarkeit per Ping ist unabhängig von den Test-Schaltflächen: Wenn aktiviert, erscheint beim laufenden SNMP-Monitoring zusätzlich ein Ping-Sensor im Dashboard (Antwortzeit in ms oder offline).

Dashboard

Aktive SNMP-Metriken erscheinen je Gerät in einer eigenen Gruppe mit Anzeigenamen. SNMP-Polling läuft nur, wenn Monitoring aktiviert ist und mindestens ein Gerät mit Host/Community konfiguriert ist.

Localhost-API (Rainmeter & Skripte)

Die read-only HTTP-API liefert Live-Sensordaten als JSON – für Rainmeter-Skins, Browser-Widgets auf dem gleichen PC oder eigene Automatisierung. Standard: nur 127.0.0.1 (kein Internet).

Was ist das?

Ein kleiner Webserver innerhalb von SensorPulse. Er startet nur, wenn Sie ihn in Einstellungen → Automatisierung → Localhost-Sensor-API aktivieren.

Was können Sie tun?

Endpunkte (Auszug)

Token & Sicherheit

Ohne Remote-Zugriff kann das Token auf localhost leer bleiben (Rainmeter). Mit aktiviertem Remote-Zugriff ist ein Token Pflicht. Header:

Authorization: Bearer IHR_TOKEN
Beispiel-Anleitung: Rainmeter Quicklook einrichten
  1. SensorPulse → Einstellungen → Localhost-Sensor-API aktivieren, Port notieren (8765)
  2. Rainmeter-Skin aus Website/downloads/rainmeter/SensorPulse/ nach Dokumente\Rainmeter\Skins\ kopieren
  3. In SensorPulseQuicklook.ini Port anpassen
  4. Skin laden – Werte sollten alle 1–2 s aktualisieren
Beispiel-Anleitung: curl-Test auf dem PC
curl http://127.0.0.1:8765/api/quicklook
curl -H "Authorization: Bearer TOKEN" http://127.0.0.1:8765/api/sensors
Ausführliche Einrichtungsanleitung: Schaltfläche Einrichtungsanleitung: Localhost-API in den Einstellungen (eigenes Fenster in der App).

Companion-App (Handy-Monitoring)

Optionaler Remote-Zugriff für die SensorPulse Companion-App (Android/iOS, demnächst im Store): Dashboard und Alerts vom eigenen Smartphone – nur Lesen, keine Steuerung des PCs.

Demnächst: Die Companion-App erscheint in den App-Stores. Die PC-Einrichtung (Remote-Zugriff, QR-Code, Firewall-Hilfe) ist bereits in SensorPulse enthalten.
Einstellungen Remote-Zugriff Companion
Remote-Zugriff in Einstellungen → Automatisierung: LAN-IP, Firewall, QR-Code und Pairing-JSON.

Voraussetzungen

Pairing in den Einstellungen

Wenn Remote-Zugriff aktiv ist, sehen Sie:

Beispiel-Anleitung: Erstes Pairing im Heim-WLAN
  1. PC: Einstellungen → API + Remote aktivieren
  2. Firewall-Regel für Port 8765 (privat) anlegen
  3. QR-Code mit Companion-App scannen oder JSON einfügen → Verbindung testen → Speichern
  4. Tab Dashboard: CPU/GPU/RAM und Alerts prüfen
Beispiel-Anleitung: Unterwegs mit Tailscale
  1. Tailscale auf PC und Handy installieren, gleiches Konto
  2. Am PC Tailscale-IP notieren (z. B. 100.x.x.x)
  3. Pairing-JSON: host auf Tailscale-IP setzen (oder neues Pairing nach IP-Wechsel)
  4. Kein Router-Port-Forwarding nötig

Fehlerbehebung (Kurz)

Vollständige Anleitung: Schaltfläche Einrichtungsanleitung: Companion-App im Companion-Bereich (eigenes Fenster in der App).
Nicht ins Internet freigeben. Die API ist für Heimnetz/VPN gedacht, nicht für öffentliches Port-Forwarding.

CSV-Metrik-Export

Schreibt in konfigurierbaren Intervallen ausgewählte Sensorwerte in eine CSV-Datei – z. B. für Excel, Grafana-Import-Vorbereitung oder eigene Auswertung.

Einstellungen

Der Zielpfad wird unter der Option angezeigt. SensorPulse muss laufen, damit exportiert wird.

Sprachpakete (F1-Hilfe)

Die App-Oberfläche ist in sechs Sprachen verfügbar. Das F1-Handbuch für Deutsch und Englisch ist im Installer enthalten. Für Französisch, Spanisch, Italienisch und Polnisch können Sie ein Sprachpaket nachinstallieren.

In der App

  1. Zahnrad Einstellungen öffnen
  2. Bereich Sprache wählen
  3. Unter der Sprachauswahl das gewünschte Paket auswählen → Hilfe-Paket herunterladen oder Aus Datei installieren… (gespeicherte ZIP von sensorpulse.de)

Offline / manuell

Laden Sie das ZIP von sensorpulse.de/download.html herunter und entpacken Sie den Ordner Help\{Sprache} in den SensorPulse-Installationsordner (dort wo SensorPulse.exe liegt). Das PDF-Handbuch steht separat auf der Download-Seite (Link „PDF öffnen“).

Tipp: Nach der Installation einmal die gewünschte Sprache in den Einstellungen wählen und F1 drücken.

Verlauf

Zeigt vergangene Messwerte als Diagramm – wie ein Temperaturprotokoll Ihres PCs.

Voraussetzung

Funktioniert nur, wenn Sensordaten in Datenbank speichern in den Einstellungen eingeschaltet war.

Was können Sie einstellen?

Diagramm

Min/Max/Durchschnitt für den sichtbaren Ausschnitt. Doppelklick auf einen Punkt → Detailfenster mit Bewertung.

Tipp: Strg+H oder Button Verlauf im Dashboard.

Alert-Details

Wenn SensorPulse ein Problem erkennt – z. B. zu hohe CPU-Temperatur – erscheint eine Warnung. Ein Klick darauf öffnet dieses Detailfenster mit allen Infos auf einen Blick.

Was ist das?

Ein Alert (Alarm) bedeutet: Ein Sensorwert hat einen von Ihnen festgelegten Grenzwert überschritten. Das Popup zeigt, welcher Sensor betroffen ist, welche Hardware dahintersteckt, den aktuellen Wert mit Einheit, den Schweregrad (Warnung oder kritisch), eine verständliche Meldung, wann der Alert erstmals auftrat und wie oft er in kurzer Zeit wiederholt wurde.

Was sehen Sie im Fenster?

Was können Sie tun?

Entprellung – warum kommt nicht jede Sekunde eine Meldung?

SensorPulse unterdrückt Wiederholungen derselben Bedingung für einige Minuten. So werden Sie nicht mit hundert identischen Popups bombardiert, wenn ein Wert dauerhaft knapp über dem Limit liegt. Auswirkung: Der Alert bleibt in der Liste sichtbar, aber neue Popups erscheinen seltener.

Tipp: Rechtsklick auf die betroffene Kachel im Dashboard → Schwellwert bearbeiten, wenn die Warnung zu früh oder zu spät kommt.
Wichtig: Ein Alert schließen behebt kein Hardwareproblem. Bei dauerhaft roten Temperaturen Lüfter, Staub und Hintergrundprogramme prüfen.
Stummschalten: Wenn Sie für einen Sensor dauerhaft keine Warnungen wollen: Rechtsklick auf die Kachel → Alerts stummschalten. Der Sensor wird weiter gemessen, aber nicht mehr gemeldet.

Open Source (MIT)

Die Community-Edition ist freie Software unter der MIT-Lizenz. Alle Funktionen – inklusive SQL-Admin, SNMP, Lüftersteuerung und Tools – stehen ab dem ersten Start ohne Testversion, Schlüssel oder Zahlung zur Verfügung.

Quellcode, LICENSE und Build-Anleitung finden Sie im öffentlichen Repository. Sie dürfen SensorPulse nutzen, anpassen und weitergeben – mit Copyright-Hinweis.

Statusleiste: Unten im Dashboard wird „Open Source (MIT)“ angezeigt.

SQL-Admin – Abfrage-Editor

Ein Expertenwerkzeug für alle, die Messdaten selbst abfragen möchten – z. B. „Wie heiß war die GPU letzte Woche?“ oder „Wie viele Alerts gab es im März?“. Geschützt gegen Manipulation.

Was ist das?

Der SQL-Admin ist ein eingebauter Datenbank-Editor. Er arbeitet direkt auf der Datei sensordata.db neben der Programmdatei – dort landen alle gespeicherten Sensormessungen und Alerts, wenn Sensordaten in Datenbank speichern eingeschaltet ist.

Seitenleiste – Tabellen

Links sehen Sie alle Tabellen. Messwerte sind nach Komponente sortiert:

Was können Sie tun? Auf eine Tabelle klicken, um einen einfachen SELECT-Befehl als Startvorlage in den Editor zu laden.

Editor & Abfrage ausführen

Beispiel-Anleitung: Letzte CPU-Temperaturen abfragen
  1. Öffnen Sie EinstellungenSQL-Admin (Dauerlizenz).
  2. Klicken Sie in der Seitenleiste auf readings_cpu – eine SELECT-Vorlage erscheint im Editor.
  3. Ersetzen Sie die Vorlage durch: SELECT Timestamp, SensorName, DisplayValue FROM readings_cpu ORDER BY Timestamp DESC LIMIT 50;
  4. Drücken Sie Abfrage ausführen. Unten erscheinen die letzten 50 Messwerte.
  5. Bei kleiner Schrift: Maus über den Editor, Strg gedrückt halten und Mausrad nach oben drehen.

Auswirkung: Erlaubt sind Leseabfragen (SELECT, EXPLAIN, lesende PRAGMA) sowie INSERT, UPDATE und TRUNCATE. Schema- und Datenbank-Befehle (z. B. DROP, ALTER, VACUUM) werden blockiert – geschützt gegen Manipulation.

Ergebnisse

Unten erscheint ein Raster mit den Zeilen Ihrer Abfrage sowie ein Register Meldungen für Fehler oder Hinweise. Während längerer Abfragen zeigt ein Fortschritts-Overlay den Ablauf. Ergebnisse sind auf 3.000 Zeilen begrenzt; nur der Ergebnisbereich scrollt.

Schema (v11) – Kurzüberblick

Messwerte liegen in den readings_*-Tabellen mit Spalten wie SensorIdentifier, DisplayValue und Timestamp (Text, Format YYYY-MM-DD HH:mm:ss.ffff). Indizes beschleunigen Verlauf, Sparklines und Datenbereinigung.

Tipp: Beispiel – SELECT * FROM readings_cpu ORDER BY Timestamp DESC LIMIT 100; oder SELECT * FROM v_alerts_readable ORDER BY Timestamp DESC LIMIT 50;
Hinweis: Wartungsaufgaben wie Backup oder Datenbereinigung erfolgen über den Tab Automatisierung, nicht über freie SQL-Befehle.
Voraussetzung: Ohne aktive Datenspeicherung in den Einstellungen enthält die Datenbank wenig oder keine Messwerte.

SQL-Admin – Automatisierung

Hier planen Sie Wartungsaufgaben für Ihre Sensordatenbank – z. B. alte Messwerte löschen oder regelmäßig ein Backup anlegen. Die Aufgaben laufen, solange SensorPulse geöffnet ist.

Was ist das?

Ein einfacher Scheduler innerhalb von SensorPulse. Geplante Jobs werden in der Datei ScheduledTasks.v1 gespeichert und beim nächsten Start wieder geladen. Nur mit Dauerlizenz.

Aufgabenliste

Jede Zeile ist eine geplante Aufgabe. Spalten:

Verfügbare Aktionen

Zeitplan-Optionen

Schaltflächen

Aufgabe hinzufügen, Bearbeiten, Jetzt ausführen (sofort testen, unabhängig vom Plan), Löschen.

Wichtig: Ohne laufende App werden tägliche Tasks zum festen Termin nicht ausgeführt. SensorPulse vor dem Termin starten, im Tray laufen lassen oder alternativ die Windows-Aufgabenplanung nutzen.
Tipp: Legen Sie zuerst ein Backup an, bevor Sie „Alte Daten löschen“ planen – zur Sicherheit.

Verlauf – Messpunkt-Details

Sie haben im Verlaufsdiagramm auf einen Punkt doppelgeklickt? Dieses Fenster zeigt Ihnen genau diesen Moment: welcher Wert gemessen wurde und ob das normal oder problematisch war.

Was ist das?

Ein Detail-Popup zu einem einzelnen Messpunkt in der Zeitachse. Es ergänzt das große Diagramm um konkrete Fakten: Sensorname, zugehörige Hardware, exakter Messwert, Zeitstempel, Schweregrad und die damals gültigen Schwellwerte (Warnung / Kritisch).

Bewertung & Kontext

SensorPulse ordnet den Wert automatisch ein:

Dazu gibt es eine kurze Erklärung in Alltagssprache. Je nach Sensortyp erscheinen Zusatzhinweise – z. B. bei Temperaturen ein Hinweis auf typische Grenzwerte, bei Auslastung ein Hinweis auf Dauerlast.

Auswirkung: Nur Analyse und Anzeige – es werden keine Schwellwerte geändert und keine Alerts erzeugt.

Tipp: Vergleichen Sie mehrere Punkte nacheinander (Doppelklick), um zu sehen, ob ein Problem plötzlich oder langsam kam.
Voraussetzung: Punkte existieren nur, wenn die Datenspeicherung zum Messzeitpunkt aktiv war.

Werkzeug-Hub – Übersicht

Unter Werkzeuge im Dashboard finden Sie viele Zusatzfunktionen in Registerkarten – von Schwellwerten über Speicher-Analyse bis Benchmark. Alles an einem Ort, ohne das Hauptfenster zu verlassen.

Was ist das?

Ein eigenes Fenster mit mehreren Tabs. Beim ersten Öffnen lädt ein Fortschritts-Overlay die Daten für alle Register – das kann einige Sekunden dauern, je nach PC und Datenmenge.

Registerkarten im Überblick

Hilfe & Navigation

F1 springt zur Hilfe des aktuell aktiven Tabs – nicht zur allgemeinen Übersicht. Auswirkung: Sie landen immer im passenden Kapitel, egal welcher Tab offen ist.

Tipp: Viele Tabs haben einen Button Aktualisieren – nutzen Sie ihn, wenn sich Werte seit dem Öffnen geändert haben.

Werkzeuge – Schwellwerte

Hier legen Sie fest, ab welchem Wert ein Sensor gelb (Warnung) oder rot (kritisch) angezeigt wird – für alle Sensoren eines Typs auf einmal, z. B. alle CPU-Temperaturen.

Was ist das?

Schwellwerte sind die „Ampel-Grenzen“ von SensorPulse. Jeder Sensortyp (Temperatur CPU, GPU-Auslastung, Festplattenbelegung …) hat Warn- und Kritisch-Werte. Überschreitet ein Live-Messwert diese Grenzen, färbt sich die Kachel und ggf. erscheint ein Alert.

Was können Sie tun?

Im Dashboard: Rechtsklick auf eine Kachel → Schwellwert bearbeiten springt direkt zum passenden Eintrag.

Tipp: Warnschwelle etwas unter Kritisch setzen – so haben Sie eine gelbe „Vorwarnung“, bevor es rot wird.
Achtung: Zu hohe Schwellwerte = keine Warnung bei echten Problemen. Zu niedrige = dauernd gelb/rot ohne Grund.

Werkzeuge – Alarm-Verlauf

Hier sehen Sie vergangene Warnungen – nicht nur die aktuell offenen Alerts rechts im Dashboard, sondern alles, was in der Datenbank protokolliert wurde.

Was ist das?

Eine chronologische Liste aus der Tabelle alerts in sensordata.db. Jeder Eintrag enthält typischerweise Sensor, Schweregrad, Meldung und Zeitpunkt.

Was können Sie tun?

Was bewirkt „Verlauf löschen“?

Die Tabelle alerts in sensordata.db wird vollständig geleert. Aktive Warnungen im Dashboard bleiben sichtbar; beim nächsten Messzyklus werden laufende Grenzwertüberschreitungen wieder in den Verlauf geschrieben (Debounce wird zurückgesetzt). Klicken Sie Aktualisieren, um die neuen Einträge in der Tabelle zu sehen. Export und SQL-Abfragen auf alerts liefern danach keine alten Einträge mehr.

Beispiel-Anleitung: Alarm-Verlauf vor Support-Export bereinigen
  1. Öffnen Sie Werkzeuge → Tab Alarm-Verlauf.
  2. Prüfen Sie den Zeitraum-Filter (z. B. „90 Tage“) – zum Löschen ist der Filter egal, es werden immer alle Alerts entfernt.
  3. Klicken Sie Verlauf löschen → im Dialog Ja bestätigen.
  4. Die Meldung „Alarm-Verlauf gelöscht.“ erscheint unten; die Tabelle ist leer.
  5. Optional: Alarm-Verlauf exportieren (CSV) erzeugt danach eine leere oder nur neue Datei.
Hinweis: Wenn die Tabelle mehr Einträge hat als auf einmal sichtbar sind, erscheint eine vertikale Scrollleiste.
Voraussetzung: Alerts werden nur gespeichert, wenn Sensordaten in Datenbank speichern aktiv war, als der Alert auftrat.
Tipp: Vergleichen Sie häufige Alerts mit dem Verlaufsdiagramm desselben Sensors – so erkennen Sie Muster (z. B. immer abends bei Gaming).

Werkzeuge – System

Eine Übersicht Ihres PCs: welches Windows läuft, welcher Prozessor steckt drin, wie viel RAM verbaut ist – alles schreibgeschützt zum Nachschlagen.

Was ist das?

SensorPulse liest Systeminformationen aus Windows und zeigt sie tabellarisch an: Betriebssystem-Version, Prozessorname und -kerne, Arbeitsspeicher, Mainboard-Hersteller, BIOS-Version und weitere Details.

Was können Sie tun?

Aktualisieren liest die Daten neu ein – sinnvoll nach Hardware-Wechsel oder Windows-Update. Auswirkung: Nur Anzeige; am System ändert sich nichts.

Neu ab 1.10: Energieschema (aktiver Windows-Energieplan) und Festplatten-Status (WMI-Modell und Status pro Laufwerk).

Hinweis: Einige Felder können bei virtuellen Masinen oder ungewöhnlicher Hardware leer bleiben – das ist normal.

Werkzeuge – Speicher

Wie voll sind Ihre Festplatten? Dieser Tab zeigt alle Laufwerke mit Belegung – und mit Dauerlizenz auch die größten Dateien, die Platz fressen. Der integrierte Task-Manager nutzt der Dateiscan die native Bibliothek SensorPulse.Native.dll für schnellere Verzeichnisaufzählung (Fallback auf C# wenn die DLL fehlt).

Was ist das?

Oben: Tabelle aller erkannten Laufwerke (Laufwerksbuchstabe, Belegung in GB, Dateisystem NTFS/exFAT/FAT32/ReFS …, Typ HDD/SSD). Unten (Dauerlizenz): Scan der Top-100 größten Dateien auf dem gewählten Laufwerk – unabhängig vom Dateisystem.

Was können Sie tun?

Vorsicht: Große Systemdateien (Pagefile, Hiberfil) nicht blind löschen – erst prüfen, wofür sie da sind.
Tipp: Regelmäßig prüfen, wenn das Dashboard bei „Speicher C:“ dauernd gelb zeigt.

Werkzeuge – Komprimierung

ZIP-Archive erstellen oder entpacken – mit Laufwerksliste, Ordner-Explorer und wählbarer Kompressionsstufe.

Was ist das?

Ein integriertes Archiv-Werkzeug für ZIP-Dateien. Links wählen Sie ein Laufwerk, rechts navigieren Sie durch Ordner und markieren Dateien oder Unterordner.

Was können Sie tun?

Tipp: Während ein Vorgang läuft, bleibt die Laufwerksliste sichtbar – Navigation in andere Ordner ist dann blockiert.

Werkzeuge – Lüftersteuerung

Wenn Ihre Hardware es unterstützt, können Sie hier Lüfterdrehzahlen anpassen – leiser machen oder bei Hitze mehr Kühlung geben.

Was ist das?

SensorPulse zeigt steuerbare Lüfter (CPU, GPU, Gehäuse …) mit aktueller Drehzahl in U/min. Nicht jeder PC erlaubt Software-Steuerung – fehlende Lüfter bedeuten: Hardware oder Treiber unterstützen es nicht.

Was können Sie tun?

Beispiel-Anleitung: Nur den GPU-Lüfter freigeben
  1. Tab Lüftersteuerung öffnen und ggf. Aktualisieren.
  2. Finden Sie den GPU-Lüfter in der Liste (Spalte Hardware zeigt die Grafikkarte).
  3. Wenn Sie zuvor eine feste Drehzahl gesetzt haben: optional Ziel zurücksetzen oder unverändert lassen.
  4. Klicken Sie in dieser Zeile auf Freigeben (nicht „Alle freigeben“).
  5. Bestätigen Sie den Dialog – nur dieser Lüfter wird an das BIOS zurückgegeben; CPU- und Gehäuselüfter bleiben in Software-Steuerung, falls aktiv.
Vorsicht: Zu niedrige Drehzahl bei hoher Last kann Überhitzung verursachen. Erst langsam testen und Temperaturen im Dashboard beobachten.
Tipp: „Auto“ ist für die meisten Nutzer die sicherste Wahl.

Werkzeuge – GPU-Info

Alles Wichtige zu Ihrer Grafikkarte auf einer Seite – Treiberversion, Speicher, Taktraten und mehr, ohne extra Tool.

Was ist das?

Detaillierte Eigenschaften pro erkannte GPU: Hersteller, Modellname, VRAM-Größe, Treiberversion, BIOS-Version, aktuelle und maximale Taktraten, Shader-Einheiten usw. Bei mehreren GPUs (z. B. Laptop mit Intel + NVIDIA) erscheinen getrennte Blöcke.

Was können Sie tun?

Nur lesen und mit Aktualisieren neu einlesen – z. B. nach Treiber-Update. Auswirkung: Keine Einstellungen am GPU-Treiber werden geändert.

Tipp: Treiberversion hier mit der auf der Hersteller-Website vergleichen, wenn Spiele Probleme machen.

Werkzeuge – Benchmark

Leistungs- und Stresstests mit grafischen Benchmark-Karten, Live-Diagramm, Peak-Temperatur und Verlauf in der Datenbank.

Layout

Links: Testauswahl, Optionen, Start/Stopp und Live-Werte. Rechts eine breitere Verlaufstabelle mit den letzten Läufen – bei vielen Einträgen mit vertikaler Scrollleiste.

Benchmark-Karten

Ergebnisse & Verlauf

Benchmark-Karte wählen, Dauer festlegen (10–300 s), Test starten. Die gewählte Dauer wird gespeichert und beim nächsten Öffnen des Werkzeuge-Fensters wieder vorausgewählt. Beim Netzwerk-Durchsatz wird automatisch der erste verbundene Adapter vorausgewählt, sofern noch keine Auswahl getroffen wurde.

Bei GPU-Compute und GPU-3D-Stresstest: Wenn mehrere Grafikkarten erkannt werden (auch ohne geöffneten Tab GPU-Info), erscheint die Auswahl GPU für Benchmark. Temperatur und Auslastung im Test beziehen sich auf die gewählte Karte. Der 3D-Stress nutzt weiterhin den Standard-OpenGL-Adapter des Systems.

Der Verlauf listet Ergebnis, Peak-Temperatur und SensorPulse-Punkte. Verlauf löschen entfernt alle gespeicherten Benchmark-Läufe. Doppelklick auf einen Verlaufseintrag öffnet ein Detailfenster mit Zeit, Dauer, Profil, Peaks und Punkten.

Beispiel-Anleitung: Diskrete GPU im Laptop benchmarken
  1. Öffnen Sie Werkzeuge → Tab Benchmark.
  2. Wählen Sie die Karte GPU-Compute oder GPU-3D-Stresstest.
  3. Erscheint GPU für Benchmark, wählen Sie z. B. „NVIDIA GeForce …“ statt „Intel UHD …“.
  4. Dauer z. B. 60 s einstellen und Test starten.
  5. Beobachten Sie Peak-Temperatur und Auslastung – sie beziehen sich auf die gewählte GPU.

Benchmark – Lauf-Details

Doppelklick auf einen Eintrag in der Benchmark-Verlaufstabelle öffnet dieses Fenster mit allen gespeicherten Werten des Laufs.

Was sehen Sie?

Schließen beendet nur die Anzeige – der Eintrag bleibt im Verlauf gespeichert.

Werkzeuge – Protokolle

Zeigt Anwendungs- und Fehlerprotokolle aus den Log-Dateien unter logs/application (neben der EXE bzw. im Benutzerdatenordner). Beim Öffnen des Tabs werden die Einträge automatisch geladen; Filter nach Level und Suchtext aktualisieren die Liste sofort.

Was ist das?

Vier Dateien: errors.log, warnings.log, info.log und automation.log. Jede Zeile enthält Zeitstempel (UTC), Level, Produkt, Quelle und Nachricht – dieselben Informationen, die SensorPulse intern protokolliert.

Was können Sie tun?

Beispiel-Anleitung: Protokolle vor Fehleranalyse leeren
  1. Reproduzieren Sie das Problem einmal (z. B. Aktion ausführen, die einen Fehler auslöst).
  2. Öffnen Sie WerkzeugeProtokolle.
  3. Klicken Sie Protokolle löschen und bestätigen Sie – alte Einträge verschwinden.
  4. Führen Sie die problematische Aktion erneut aus.
  5. Aktualisieren – nur die neuen Zeilen erscheinen, leichter zu lesen für Support oder Fehler melden.

Task Manager

Vollständige Prozessübersicht mit CPU-, RAM-, Thread- und Handle-Daten. Oben: Summen für CPU, Arbeitsspeicher und Prozessanzahl. Der integrierte Task-Manager lädt die Liste zuerst per WMI (schneller sichtbar); CPU-Werte und Detailfelder werden danach im Hintergrund ergänzt.

Leistungsdetails

Über die Sparkline-Karten oder Symbolleiste öffnet sich ein separates Fenster (CPU, Arbeitsspeicher, Laufwerk, Netzwerk, GPU, Autostart) mit Achsenbeschriftung, 60-Sekunden-Verlauf und Pro-Kern- bzw. Volume-Mini-Diagrammen. Autostart-Apps lassen sich wie im Windows Task-Manager aktivieren/deaktivieren.

Aktionen

Details & Verlauf

Unten: Detailfelder zum ausgewählten Prozess und Live-Charts für CPU-/RAM-Verlauf des Prozesses. Aktualisieren und CSV exportieren in der Kopfzeile.

Systembericht

Über die Schaltfläche Systembericht in der Hauptfenster-Kopfzeile öffnet sich dieses Fenster mit einem vollständigen HTML-Bericht Ihrer Hardware.

Inhalt

Bericht speichern exportiert die HTML-Datei an einen Ort Ihrer Wahl – ideal für Support-Anfragen oder Dokumentation.

Schwellwert bearbeiten

Dialog zum Anpassen von Warn- und Kritisch-Werten für einen einzelnen Sensortyp. Option Niedriger ist schlechter für Sensoren, bei denen zu niedrige Werte problematisch sind (z. B. Spannung).

OK übernimmt die Änderung in die Werkzeug-Liste – dort mit Schwellwerte speichern dauerhaft sichern.

Fehler melden

Erscheint bei unerwarteten Fehlern. Details werden lokal in der Fehlerprotokolldatei gespeichert.

Spiel-Overlay

Transparentes, klick-durchlässiges Always-on-Top-Fenster oben rechts mit CPU-/GPU-Last, Temperaturen, FPS sowie optional Frametime-Graph und 1 %-Low-FPS (Glances-inspiriert). Prozessregel wie Glances AMP schaltet Overlay/Profil automatisch, wenn der konfigurierte Prozessname läuft.

Pro App-Sitzung wird das Overlay nur einmal erstellt; Ausblenden versteckt es, ein erneutes Einschalten zeigt dasselbe Fenster wieder an.